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09.12.2018

Bundeskanzlerin besuchte "House of Smart Living"

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier haben am 4. Dezember in Nürnberg während des Digital-Gipfels 2018 das „House of Smart Living“ der Wirtschaftsinitiative Smart Living besucht.

Beim Besuch des „House of Smart Living“ erhielten Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier einen Einblick in die Zukunft des smarten Lebens, berichtete der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH). Auch die Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek, der bayerische Ministerpräsident Markus Söder sowie die Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz“ des Deutschen Bundestages besuchten das zukunftsweisende Modellhaus.

Als Beispiel für vernetzte Gebäudetechnik präsentiert das „House of Smart Living“ den Stand smarter Technologien – die Partner aus der Elektroindustrie unterstützen diese „Leistungsschau“ der Elektrobranche kontinuierlich mit den neuesten Systemen. Die E-Branche kennt das „House of Smart Living“ von den Fachmessen. „Das von den E-Handwerken entwickelte E-Haus zieht ein hohes mediales und nun auch politisches Interesse auf sich und begeisterte auf dem Digital-Gipfel viele Besucher“, teilt der ZVEH mit.

„Smart Living bietet den Menschen mehr Sicherheit, Komfort und Assistenz im Alltag, indem es sich auf die Bedürfnisse des Menschen fokussiert und Nutzen in allen Anwendungsbereichen schafft“, erklärte Ingeborg Esser, Leiterin des Strategiekreises der Wirtschaftsinitiative Smart Living und Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. (GdW). „Massiv gesteigert wird dieses Potenzial durch einen breiten Einsatz von künstlicher Intelligenz. Voraussetzung dafür ist eine entsprechend leistungsfähige, digitale Infrastruktur, die es ermöglicht, KI-gestützte Smart-Living-Anwendungen einzusetzen.“ Ingeborg Esser sagte, dass Deutschland bei der Entwicklung von Smart-Living-Technologien eine Schlüsselstellung einnehmen könne. „Durch die Integration von Methoden der Künstlichen Intelligenz, etwa in Software- und Automatisierungssystemen, ergibt sich ein enormes Wertschöpfungspotenzial für Unternehmen.“

Hans-Georg Krabbe, Vorsitzender des Lenkungskreises der Wirtschaftsinitiative und Vorstandsvorsitzender der ABB AG, stellte der Bundeskanzlerin und dem Bundeswirtschaftsminister das Energiemanagement des Hauses vor. „Immer mehr Gebäude werden zu kleinen Kraftwerken. Intelligente Gebäude müssen daher über digitale Technologien in das Energiesystem eingebunden werden.“

Zudem kümmert sich die Initiative um die Qualifizierung von Fachleuten. „Die Digitalisierung verändert Arbeitsmarkt und Berufsbilder rasant. Berufliche Erst-Ausbildung und lebenslanges Lernen sind Basis für qualifizierte Fachkräfte und Wettbewerbsfähigkeit. Die Politik muss flexiblere und schnellere Änderungen der Berufsbilder unterstützen“, forderte Krabbe.

Die Wirtschaftsinitiative Smart Living, der ZVEH ist Mitglied, hatte den Digital-Gipfel am 3. Dezember, mit dem Vortragsforum „Smart Living 2025: Vernetzte Wohn- und Lebenswelt der Zukunft“ gemeinsam mit ZVEH-Präsident Lothar Hellmann eröffnet.

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